Dienstag, 21. Juni 2011

Dank für's Mitmachen!

628 korrekt ausgefüllte Umfragen - ich bin gespannt auf die Auswertung - und die Expertenmeinungen :-)

Donnerstag, 12. Mai 2011

US Hörer bestimmen ihre Playlist selbst - via Social Media

Der Traum vieler Radiohörer, der Albtraum für Radiomacher? ;-)
Via Jelli (von Ex-Amazon, Microsoft und Yahoo Mitarbeitern gegründet) können User/Hörer einfach ihren Lieblings-Kanal aussuchen der ihrer Musikrichtung entspricht und dann Songs aussuchen & dafür voten. Nach ersten "nur online" Versuchen haben bereits einige australische und US-Radiostationen tatsächlich user-generated Musikprogramm (z.B. der CBS Sender KITS in San Francisco) stundenweise onair gebracht.
JETZT machen dies allerdings 2 Station ganztags KHIJ und KVBE in Las Vegas. Hier können die Hörer/User in Echtzeit das Programm/die Playlist beeinflussen und unbeliebte Songs werden sofort ausgefadet & neue gestartet.


Mittwoch, 4. Mai 2011

60 faszinierende Minuten


Ja, ich hab's gekannt, ja, jeder von euch kennt es vermutlich - aber gebt diese 60 Minuten auf euren iPod etc. und hört euch dieses "Hörspiel" doch mal mit voller Aufmerksamkeit an. Es zahlt sich aus :-)
Orson Welles - The War of the Worlds:


Den Link zum Download gibt's hier.

Und dazu auch Bert Brechts "Lindbergh" - und ihr werdet verstehen wie spannend Radio ist :-) ... wenn's auch schon ein wenig her ist ;-)

Mittwoch, 27. April 2011

Crossmedia im Alltag & was Donald Sutherland damit zu tun hat :-)

Ein Interview mit einer Hollywood Legende wie Donald Sutherland läuft inzwischen so ab, dass man mit Mikro für die Hitradio Ö3 Film&Fernsehshow aufnimmt, gleichzeitig laufen 2 Kameras für die online Stories auf oe3.orf.at und Videos für Youtube, Facebook & Co. :-)

Donnerstag, 21. April 2011

Music makes everything better...

... ein kleiner Einblick in den Radio-Alltag :-)
Hier werden die Ö3 Verpackungselemente aufgenommen, bei Groove Worx in Los Angeles:

Montag, 18. April 2011

Der "Google des Radios" - Radioplayer

Eine Idee die der Entwicklung zu mehr online Radiohören Rechnung trägt ist bei den Radio Days von 17.-18. März 2011 in Kopenhagen vorgestellt worden. Der „Radioplayer“ von BBC und privaten britischen Radiostationen, die sich zusammengeschlossen haben um einen einzigen Internet-Radioplayer zur Verfügung zu stellen der alle Radiostationen vereint.
Ab sofort ist der “Google des Radios” wie Nick Piggott von Global Radio den Radioplayer nennt online, mit 157 Stationen momentan.

Hier der Link zum Radioplayer.

Dienstag, 12. April 2011

Das Rieplsche Gesetz & die kritische Betrachtung dessen


Wie lange kann ein Medium in seiner „Transformation“ noch als das selbe angesehen werden kann. Sind iPad Ableger einer Zeitung noch eine Zeitung?
„Wann wird ein neues Medium eingeführt, wann lediglich ein älteres Medium weiterentwickelt?“ fragt sich Kommunikationswissenschafter und Online-Journalismus-Experte Christoph Neuberger. 
(Neuberger Christoph, Nuernbergk Christian, Rischke Melanie (Hrsg.), Journalismus im Internet, Wiesbaden, 2009, S. 238)

Freitag, 1. April 2011

Radio in a Box ;-)

Bei der Radio-Recherche in all meinen Unterlagen werden schöne alte Erinnerungen wach an ein Personality Wochenende am Attersee mit US-Radio-Guru und Coach Randy Lane ;-)

Sonntag, 27. März 2011

Crowd Sourcing im Radio - Beispiel "die neue Welle"


Die App des deutschen Lokalsenders „die neue Welle“ (Karlsruhe) für iPhones und iPads von Apple bietet neben dem obligatorischen Live-Stream des Programms, Verkehrs- und Wetterinformationen sowie Staucams von den Autobahnen eine Funktion „Mitmachen“, mit der Hörer direkt interagieren können.

„Die neue Welle“ iPhone App mit 4 Reporterfunktionen mit denen Töne, Videos, Bilder und Texte direkt ins Radio Studio geschickt werden können.

Dienstag, 22. März 2011

Crowd Sourcing & Convergence Culture

Im Moment beschäftige ich mich gerade mit den theoretischen, wissenschaftlichen Grundlagen zu Crossmedia und Konvergenz von Jenkins über Jakubetz, Weiss...
bis zum Convergence Continuum von Dailey, Demo & Spillman:



Außerdem habe ich einige interessante Artikel für den empirischen Teil der Masterthese gefunden z.B. ein Interview in der Presse mit dem Medienwissenschafter Stephan Ruß-Mohl, der u.a. interessante Dinge rund um das Thema "Crowd Sourcing/ User generated Content) ins Rennen wirft.
Beispiel dafür, die New York Times Leser als Content Lieferanten in Ländern ohne Pressefreiheit die Artikel im Netz online erweitern können, diese werden allerdings nochmal nach journalistischen Kriterien bearbeitet und verifiziert.
Der ganze Artikel hier zum Nachlesen.

Montag, 21. Februar 2011

Radio-Future – eine Analyse der crossmedialen Zukunftsperspektiven des Radios


Seit der Entwicklung des Rundfunks Ende des 19. Jahrhunderts haben sich nicht nur die technischen Übertragungswege rasant verändert sondern vor allem auch die Programminhalte und Hörgewohnheiten der Rezipienten.

Beginnend mit der Format-Entwicklung des Radios und der klassischen Entwicklung des Rezeptionsverhaltens soll in dieser Arbeit die aktuelle Veränderung der Konsumation von Radio-Inhalten und den damit verbundenen Apps-, Streaming-, Audio on-Demand Varianten untersucht und daraus Schlüsse für crossmediale Verbreitungswege und Zukunftsperspektiven des Radios gezogen werden.


Forschungsfragen:

·      Hat sich das Rezeptionsverhalten der Hörer durch Radio-Apps und On-Demand-Audio verändert?
·      Ist in weiterer Folge ein Zusatznutzen (Bild) erforderlich?


These:
Radio-Apps verändern das Rezeptionsverhalten


In der empirischen Forschung sollen mittels eines online Fragebogens an mehrere hundert Radiohörer folgende Gebiete untersucht werden:
·      Gibt es ein unterschiedliches Rezeptionsverhalten zwischen klassischem, terrestrischen Radio und hören via App/Simulcast-Stream/Podcast?
·      Partizipieren Hörer via App tatsächlich mehr und identifizieren sie sich mehr mit dem Programm?
·      Braucht so eine Application dann einen zusätzlichen Mehrwert (Bild) um tatsächlich dauerhaft genutzt und auch immer wieder upgedated zu werden und nicht irgendwann wieder gelöscht zu werden?
·      Die Rezipienten sind aktiver, sie haben sich ja auch bewusst die Technologie dafür besorgt und können sich bewusst an mehr Programminhalte erinnern. Wollen sie auch bewusst mehr am Programm mitwirken und zum Prosumenten werden?
·      Sollte es alternative Angebote für unterschiedliche Hörerverhaltensweisen geben?

Zusätzlich zu dieser groß angelegten Umfrage soll es Experteninterviews geben (u.a. mit der BBC die gerade in diesem Bereich viel forschen) die keine repräsentativen Forschungsergebnisse bringen werden jedoch wertvolle Meinungen von Medien- und Radiomachern aus ganz Europa zur Veränderung des Rezeptionsverhaltens und den für sie daraus resultierenden Konsequenzen geben sollen.


Erste Literatur:

·      Gust/Schlenke, Radio 2.0: Der Einfluss der digitalen Medien auf den Hörfunk in Deutschland, 2009
·      Schenk, Medienwirkungsforschung, 2007
·      Schweiger, Theorien der Mediennutzung, 2007
·      Kühne, Perspektiven der Radionutzungsforschung, 2008
·      Six/Gleich, Kommunikationspsychologie – Medienpsychologie, 2007
·      LaRoche/Buchholz, Radio-Journalismus, 9., 2009
·      Studie der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg und des SWR „Radio Plus, Radiomarken der Zukunft“ zum Thema Radio-Apps
·      Winter, Der produktive Zuschauer. Medienaneignung als kultureller und ästhetischer Prozess, 2010
·      Brosius/Koschel/Haas, Methoden der empirischen Kommunikations-forschung, 2008
·      Tuma, Von der Medienwirkungsforschung zur konstruktivistischen Rezeptionsforschung, 2004

Samstag, 12. Februar 2011

Welche crossmedialen Zukunftsperspektiven gibt es für das Radio?

Eine Analyse des veränderten Rezeptionsverhalten durch Apps-, Audio on Demand-, Streams & Co - und die daraus resultierenden evt. geforderten Zusatznutzen, damit möchte ich mich in meiner Masterthesis an der Donau Uni Krems im Fach "Crossmedia, Design & Development" auseinandersetzen.

Mit dem Radio der "Zukunft" hat sich auch ein Kongress in Karlsruhe beschäftigt:


Die Ergebnisse der dort präsentierten Studie im kurzen Überblick:
  • 62 Prozent der Befragten beurteilten die digitalen Zusatzdienste als für sie „interessant“, fast die Hälfte erwartet allerdings, dass die Dienste kostenfrei angeboten werden.
  • 74 Prozent der Befragten würden sich „ganz bestimmt“ oder „wahrscheinlich“ eine der getesteten Anwendungen herunterladen.
  • 63 Prozent der Befragten hätten nichts gegen die Nennung eines Sponsors.
  • 84 Prozent der Befragten bescheinigt „Radio Plus“, dass nützliche Zusatz-Informationen zu Songs geliefert werden.
  • 77 Prozent der Befragten sehen regionale Veranstaltungstipps als den relevanten Service an.